16.7.13

Challenge Eins13 Vol. II: Umwickelte Maschen sind die Pest!

Vorgestern startete ich mit der Challenge des Zwei-Socken-auf-einmal-auf-einer-Rundstricknadel-von-der-Spitze-aus-Strickens. Nachdem ich den Anschlag für die Spitzen meisterhaft komplikationslos überstanden hatte, folgten einige Runden normales Geradeausstricken. Den Spaß mit der Ferse habe ich mir für heute aufgehoben :)


Da ich weiß, dass das nervige Maschenherauspuhlen aus der Fersenwand wegfällt, wenn man Socken von der Spitze aus strickt, habe ich mich schon auf die Ferse gefreut. Aber zuerst muss man ja den Zwickel basteln. Das ist nicht sonderlich spannend und reine Fleißarbeit.


Bei den Beispielsocken muss man allerdings nur acht Runden lang zunehmen. Das erledigte sich gestern wie von allein bei einer drei Folgen Full House (wie 90s... :D). Das Schöne am 2-Auf-Einmal-Stricken ist, dass nach der Fleißarbeit wirklich beide Socken einen Zwickel haben und man den gleichen Quatsch nicht noch einmal machen muss. Ein gutes Gefühl.
Was nicht so toll ist: Mein Zwickel sah noch nie so löcherig aus! Während man bei Socken von oben entweder zwei Maschen zusammenstrickt oder durch Überziehen einer abgehobenen Masche die Abnahmen arbeitet, werden bei Socken von der Spitze aus die Zwickelmaschen zugenommen. Die Autorin verwendet dazu einfach eine Umschlingung, nicht direkt einen Umschlag und strickt den in der Folgerunde rechts verschränkt ab. Das erzählt sie einem aber auch erst, wenn man schon fertig ist und die Zunahmen infolgedessen superlöcherig sind. Nach drei oder vier Runden war mit das auch schon zu blöd, sodass ich einfach in die Masche unter der aktuellen Masche eingestochen habe und mir den Faden als neue Masche hochgeholt hab. So mach ich immer Zunahmen, die lochlos sein sollen. Bei den nächsten Socken probier ich vielleicht noch einmal Melissas Variante aus... Okay, der Zwickel wäre geschafft. Ab ins Bett.


Heute morgen nach einem wunderbaren Brötchenfrühstück ging's dann tapfer an die Ferse. Melissa beschreibt im Buch eine Käppchenferse, die allerdings mit umwickelten Maschen gearbeitet wird. Die Pest. Ich hasse umwickelte Maschen und verstehe auch ihren Sinn immer noch nicht. Aber um besser Schritthalten zu können, arbeite ich genau, was mir beschrieben wird.
Aber was meint die gute Frau? Auf Englisch gibt es die Technik "ssk", was so viel heißt wie Abheben, Abheben, Stricken, wodurch eine zwei Maschen miteinander verdreht werden, bevor man sie abstrickt. Bis ich verstanden hatte, dass genau diese Technik gemeint ist, vergingen einige Minuten und eine Anfrage an die Nadelspiel-Gruppe auf Facebook war auch schon fast getippt. Leider war auch nicht ersichtlich, welche Umwicklungen eigentlich wann abgestrickt werden sollten.



Naja, nach mehrmaligem Lesen und Überlegen, wie ich eigentlich diese Umwicklungen sinnvoll loswerde, hab ich's dann auch verstanden. Und beim zweiten Socken ging's ganz schnell und sah auch wesentlich besser aus.

Ferse done, jetzt kommt noch das Beinteil. Vielleicht mach ich die beiden Söckchen auch noch einmal auf und fang von vorne an, denn der Fußteil ist 10 Reihen zu lang geworden.

Morgen schreib ich euch dann meinen Gesamteindruck über das Buch auf... Da sind mir nämlich auch noch einige nicht so erfreuliche Dinge aufgefallen...Aber im Großen und Ganzen denk ich doch, dass ich die Technik verstanden hab :)


1 Kommentar:

  1. Hm.. Eigentlich können ja umwickelte Maschen nur löchrig werden, oder? Ich mein, die sind ja schließlich nicht mit dem Rest verbunden,die ohne Loch hinzubekommen ist glaub ich schon ne Kunst für sich. Merkwürdige Methode der Autorin...

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