31.8.12

[Farben] Von Farbexplosionsmützen und anderem Quatsch

Es gibt ja Leute, die nennen die vorlesungsfreie Zeit, also die Zeit zwischen zwei Semestern, in denen keine regelmäßigen Veranstaltungen in der Uni laufen, "Semesterferien".
Immer mehr wird mir aber bewusst, dass das Wort "Ferien" einfach vollkommen falsche Erwartungen weckt.

Ausschlafen: Nope. Mein Liebster muss zur Zeit jeden Tag gegen 8 Uhr aufstehen, um zur Uni zu gehen und an seinem Softwareprojekt arbeiten. Wenn er aufsteht, bin ich wach.

Freizeit: Nope. Morgens, wenn der Liebste aus dem Haus ist, setze ich mich an den Schreibtisch und lese Literatur über Luther und lerne für Bibelkunde. Irgendwann muss ich's ja schaffen...
Nachmittags gehe ich dann arbeiten. Sonst wird das nie was mit der Traumerfüllung. Den Liebsten verpasse ich dabei um 1 1/2 Stunden, sodass ich ihn erst um 22:30 Uhr wiedersehe, wenn wir beide totmüde sind und absolut nicht mehr in der Lage, irgendwas anderes zu tun als schlafen zu gehen.

Fazit: Keine Ferien. 


Wenn ich mich mal eine halbe Stunde von meinem Schreibtisch löse, surfe ich im Internet, lese was Spannenderes als Luther oder arbeite an ganz kleinen Projekten.

Der "Spaziergang zwischen den Feldern" aka "Tollwütiges Kind mit Straßenmalkreide"


Zum Beispiel habe ich die Sunshine Baby Vest wieder aufgeribbelt, weil ich mir beim besten Willen kein Baby in dieser Farbexplosion, die in grün-rosa endet, vorstellen will. Wieder was gelernt beim Spinnen. Das Garn wird jetzt liebevoll zu Babymützchen recyclet. Ich finde, als Mütze geht das alles noch. Mützen dürfen bunt sein. Aber als richtiges Kleidungsstück war's wirklich grenzwertig :D





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