10.6.12

Evolution: Auf der Suche nach der perfekten Wandersocke

Ich bin Pfadfinderin. Und Pfadfinder gehen ja bekanntlich (neben Kekseverkaufen, Würmer essen, Omis über die Straße helfen ;)) wandern. Ich mag meine Multifunktionssocken, aber auch die passen nie komplett perfekt - und sehen auf keinen Fall so super aus wie selbstgestrickte Socken.

Deswegen starte ich jetzt den Versuch, die optimale Wandersocke zu stricken.

Hier ein paar Überlegungen:

  • Die Socken müssen haltbar sein. Auf keinen Fall Billig-Sockenwolle verwenden.
  • Sie dürfen auf keinen Fall irgendwo drücken oder scheuern, d.h. sie müssen perfekt passen und dürfen nirgends schlabbern und dadurch Druckstellen erzeugen. Außerdem muss die Wolle weich sein.
  • Große Muster und Verzierungen sind nicht angebracht. Gleiches gilt für den Schaft: Nicht zu eng (die Beine werden beim Wandern ja ein bisschen dicker), nicht zu schlabberig (dann rutschen die Socken).
  • Komfortzonen wären super: Verstärkte Ferse und Spitze sind Pflicht, dabei wär's natürlich auch Luxus, um die Knöchel herum verstärkt zu stricken.
  • Sportgarn oder sowas wäre vielleicht vom Vorteil. Auf keinen Fall Bambus oder zu viel Baumwolle. Vielleicht sogar 6-fädige Wolle. 
  • Hab gerade "Opal Sport" entdeckt, mit 25% Polyprophylen für Atmungsaktivität. Könnte das was Gutes sein?

Wenn das alles so klappt, dann geh ich in Massenproduktion zu Weihnachten :)
Aber erstmal wird eine Baby-Prototyp-Socke gestrickt :)


Habt ihr noch Tipps?

Kommentare:

  1. 6-fädige wolle könnte vllt zu sehr auftragen und dann im schuh zu eng sein

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    1. Wohl wahr! Ich werd demnächst mal die Kalajoki-Socken mit 6-fädigem Garn stricken, dann kann ich das mal ausprobieren, ob die in Wanderschuhen passen. Mal sehen. :)

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